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Lokale KI · Praxiswissen

Wie groß muss dein Kontextfenster entsprechend deiner Hardware sein?

Beim Kontextfenster gilt nicht automatisch: je größer, desto besser. Ist es zu klein, verliert dein Modell wichtige Informationen. Ist es unnötig groß, verbraucht es mehr Arbeitsspeicher und kann deutlich langsamer werden. Der Sweet Spot liegt dort, wo dein Modell genug Zusammenhang behält und auf deiner Hardware trotzdem flüssig läuft.

Nutze die Werte als praxistauglichen Startpunkt. Je nach Modell, Quantisierung und freiem Speicher kannst du dich anschließend vorsichtig nach oben tasten.

Rechnertyp

Laptop mit 8 GB RAM, kein extra Grafikchip

Passendes Modell

Llama 3.2 3B oder Qwen2.5 7B

Empfohlene Kontextlänge

2.000 bis 4.000 Tokens

Hinweis

Guter fester Startwert für diese Hardware.

Rechnertyp

Mac mit Apple Chip und 16 GB Arbeitsspeicher

Passendes Modell

Qwen2.5 7B oder Mistral 7B

Empfohlene Kontextlänge

4.000 bis 8.000 Tokens

Hinweis

Guter fester Startwert für diese Hardware.

Rechnertyp

Mac mit Apple Chip und 32 GB oder mehr

Passendes Modell

Qwen3 Coder 30B, dank Mixture-of-Experts-Technik auch auf einem MacBook Pro M3 Max gut nutzbar

Empfohlene Kontextlänge

8.000 bis 16.000 Tokens

Hinweis

Schwankt je nach freiem Speicher und Quantisierung. Starte lieber klein und taste dich hoch, solange dein Rechner flüssig mitkommt.

Rechnertyp

Windows- oder Linux-Rechner mit Grafikkarte und 8 GB VRAM

Passendes Modell

Modelle im 7B- bis 8B-Bereich, etwa Qwen2.5 7B

Empfohlene Kontextlänge

4.000 bis 8.000 Tokens

Hinweis

Guter fester Startwert für diese Hardware.

Rechnertyp

Windows- oder Linux-Rechner mit Grafikkarte und 16 GB VRAM oder mehr

Passendes Modell

Modelle im 8B- bis 14B-Bereich

Empfohlene Kontextlänge

8.000 bis 16.000 Tokens

Hinweis

Schwankt je nach freiem Speicher und Quantisierung. Starte lieber klein und taste dich hoch, solange dein Rechner flüssig mitkommt.